Gemeinde Hille

Schnellmenü

Startseite Rathaus

Die ursprüngliche  Bezeichnung Hemmingberum (um 900) diente als Gesamtbezeichnung für Nord- und Südhemmern. 1033 wurde daraus Hemmineberum, später fast immer Hemmingberumen, auch Hemmingberen. 1343 entstand erstmalig der Name Nordhemmern.

Am Nordrand von Hilferdingsen am angrenzenden Moor wurde 1938 eine mutmaßliche Moorsiedlung aus vorgeschichtlicher Zeit teilweise ausgegraben. Unterbrochen durch den 2. Weltkrieg und seine Nachwirkungen wurden die Grabungen Mitte der 1980er Jahre durch das Westfälische Museum für Archäologie, Münster, fortgesetzt und ausgewertet. Demnach handelt es sich um einen germanischen Opferplatz, auf der Tier- und auch Menschenopfer dargebracht wurden. Dieser diente nicht nur einer kleinen Gemeinschaft von Bauern als Kultplatz, sondern wurde als überregionales Heiligtum im Rahmen eines sogenannten Feuerkultes genutzt.

... allgemein

Fläche: 10,74 km², 1.288 Einwohner.

Es geht rund in ...

 

Mühle Nordhemmern
Mühle Nordhemmern
Die Greftmühle in Nordhemmern, auch Brinkmanns Mühle genannt, ist Baujahr 1838.
Die unterschiedlichen Windmühlen-Typen finden Interessierte unter www.wikipedia.org und dem Suchbegriff „Windmühlen“.
Diese Mühle besteht aus grobem Porta-Sandstein und hat einen angeschütteten Erdwall und eine Durchfahrt. Die Kappe der Mühle ist mit Schindeln gedeckt. Zwei Mahlgänge sind noch erhalten. Laut Inschrift von 1844 ist diese Mühle eine frühere Ölmühle. Auch hier ist es möglich, das Mahlwerk durch die Windrose in den Wind zu stellen.
Anschrift: Windmühlenweg 65

 

... hat die Kirche im Dorf:

 

Großes Bild anzeigen
Kirche in Nordhemmern
Die evangelische Kapelle in Nordhemmern steht auf  einer kleinen baumbestandenen Erhebung. Sie wurde vermutlich im 13. Jahrhundert erbaut.
Die mitten im Dorf gelegene kleine geweißte Kapelle hat einen Ziegelbau mit polygonförmigen Chor und einem stattlichem Turm. Dieser besteht aus Ziegel- und Bruchsteinmauerwerk. Das Satteldach sitzt auf einer höheren hölzernen Konstuktion, genannt Knaggen. Bemerkenswert sind die Schlitzfenster auf der Nordseite und am Chor. Dies sind ehemalige Schießscharten des ursprünglich als Wehrkirche errichteten Gebäudes. Die Kanzel hat wertvolle Intarsienarbeiten und einen Schalldeckel von 1791.
An der Außenmauer hängen zwei Leichentragen aus dem 19. Jahrhundert.
Auf dem Kirchhof befinden sich Grabsteine aus dem 17. Jahrhundert.

 

Ansprechpartner

Herr Heinrich Schafmeier »
Ortsvorsteher Nordhemmern
Telefon: 05703/1806