Gemeinde Hille

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Gemeinde Hille Luftaufnahme

Sehenswerte Gebäude in der Gemeinde Hille

Gebäude gibt es viele in unserer Gemeinde. Zu Wohnzwecken dienen z. Z. 4540. einige ganz frisch bezogen, andere sind schon älter, einige sind "steinalt". Manche von den "steinalten" wiederum sind Fachwerkbauten.

 

Die zahlreichen anderen Gebäude und sonstigen Bauwerke werden auf unterschiedliche Weise genutzt. Unter ihnen sind Zeitzeugen vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte, von denen einige als Baudenkmal eingetragen sind.

Ortschaft Hartum

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Hartum Heimathaus

Das Fachwerk-Handwerkerhaus des Heimathauses Hartum wurde 1872 erbaut und befand sich bis zur Restaurierung und Renovierung durch den Heimatverein Hartum in den Jahren 2001 und 2002 im Originalzustand.

Zu sehen sind in dem Gebäude ursprüngliche und hinzugefügte Einrichtungsgegenstände aus der „guten alten Zeit“. Neben Aktionstagen finden Ausstellungen zu Leben und Arbeit in damaliger Zeit statt.
Historie Heimathauses

Besichtigungen sind nach Absprache mit Frau Bettina Hampel, Heimatverein Hartum, Telefon 0571 / 3988740 möglich.

 

Das Cafe
Das Cafe "Glasbonbon"

Das Glasbonbon"
In dem denkmalgeschützten Bauernhaus in Hille-Hartum finden Besucherinnen und Besucher interessante Kunst- und Handwerksarbeiten:

Der Eigentümer Wolfgang Kepper ist Glasbläser - Gäste können ihm bei seiner Arbeit in der Werkstatt zuschauen.

Inh.: Wolfgang und Ingrid Kepper, Am Spitzenend 3, 32479 Hille-Hartum, Telefon 0571/648993


Das eingeschossige Backsteingebäude des ehemaligen Amtsgefängnises Hartum an der Mindener Str. 440 wurde

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Amtsgefängnis, Hartum

im Jahre 1896 errichtet und zeichnet sich nach außen durch eine insgesamt recht schlichte Gestaltung aus. Die beiden Giebeldreiecke zeigen ein "Deutsches Band" als Horizontalfries und in der Giebelspitze jeweils eine Okulusöffnung. Im Inneren beherbergte das Gebäude zwei Funktionen.

Das Amtsgefängnis lag im östlichen Teil, während der westliche Teil ein Feuerwehrgerätehaus enthielt. Im Inneren befinden sich ein Querflur mit Wachstube und zwei Arrestzellen, einer massiven Decke (preußische Kappendecke) und hölzernen Dielenfußböden. Auf dem Wandputz befinden sich zahlreiche "Graffitis" von Häftlingen der Zeit zwischen 1941 und 1944 in deutscher, polnischer, russischer und französischer Sprache.

Historie Amtsgefängnis

Das Gebäude wurde ab 1992 durch den Heimatverein Hartum restauriert. Besichtigungen sind nach Absprache mit Frau Bettina Hampel, Heimatverein Hartum, Telefon 0571 / 3988740 möglich.


Ortschaft Hille

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Von-Oeynhausen-scher Hof

Im Ortskern von Hille, an der Dorfstraße, gibt es einen alten barocken Adelssitz mit Namen  „Von-Oeynhausen'scher Hof, heute bekannt unter Reimlers Hof“.

 

Rund um einen großen Innenhof stehen im Westen das zweigeschossige Herrenhaus, im Norden und Süden je ein Scheunen- und ein Stallgebäude. Auf der Ostseite der Anlage liegt das Torhaus von 1699/1703. Zum Innenhof führt eine Allee mit Bäumen. Die heute trocken liegenden, breiten Wassergräben lassen darauf schließen, das der Hof einmal Verteidigungcharakter besaß.


Schriftlich erwähnt wurde das Haus zum ersten mal  im Jahr 1699. Damals gehörte der Hof Johann-Ernst-Heinrich von Oeynhausen und seiner Ehefrau Susanne. Er ging 1882 in den Besitz der Familie Reimler über und wurde 1897 innen und außen zu einem kleinen Palast im Stile der Neorenaissance umgebaut. Die barocke Gräftenhof ist heute ein Bau- und Kulturdenkmal.

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Fachwerkhaus Wilhelmy

Noch ein Beispiel für erhaltene alte Bauernhäuser ist neben dem "von-Oeynhausen’schen-Hof" an der Dorfstraße das Fachwerkhaus "Wilhelmy", Glinst 27, östlich von Hille gelegen, zu nennen.

Es ist ein Zweiständerbau mit Vorschauer aus dem Jahre 1695. Es hat ein Reetdach mit Halbrundwalm sowie ein Backhaus mit Anbauten.

 

Die historische Brennereianlage der ehemaligen Brennerei Meyer, Mindener Straße 71, besteht aus dem Brennereigebäude und dem Kesselhaus mit Kamin.

Es handelt sich um ein herausragendes technisches Denkmal. Die Denkmaleigenschaft begründet sich unter anderem in der sehr gut erhaltenen technischen Ausstattung, seiner Seltenheit und dem geschichtlichen Bezug innerhalb der Ortschaft Hille. Für den Bereich Ostwestfalen-Lippe kann keine weitere Brennerei mit diesen Merkmalen nachgewiesen werden.

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Brennerei Meyer-Haus

Die Kornbrennerei wurde 1721 gegründet. Sie wurde im Jahre 1995 geschlossen; der letzte Kornbranntwein wurde 1990 dort gebrannt. Zurück geblieben ist ein außergewöhnliches Dokument dörflicher Wirtschaftsgeschichte: Die gesamte technische Ausstattung der Kornbrennerei, zum Beispiel eine Dampfmaschine aus dem Jahre 1892, ist so gut erhalten, dass jeder einzelne Arbeitsgang dieses Gewerbes nachvollziehbar ist.

Der Heimat- und Gartenbauverein Hille hat sich des Gebäudes angenommen und die Restaurierung des Gebäudes mit seiner komplett erhaltenen Technik in den Jahren 1999-2002 durchgeführt. Die Einweihung und Eröffnung für ein breites Publikum fand im Mai  2002 statt.

Es wird von der Gemeinde Hille eine Moorwanderung inklusive  Besichtigung der Brennerei mit anschließendem Imbiss angeboten (unter dem Motto "Dütt un Datt van ulln watt..."). Ansprechpartner hierfür ist Frau Blanke (0571/4044-249).

An jedem 2. Sonntag im Monat von April bis Oktober ist die Brennerei von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Informationen und Anmeldungen zur Führung erhalten Sie bei Herrn Böhne (05703/820) oder unter www.altebrennereihille.de.

 



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Altes Pfarrhaus

Das ehemalige "Alte Pfarrhaus" wurde von 1682 bis 1970 als Pfarrhaus durch die ev. luth. Kirchengemeinde Hille genutzt. Heute ist es Eigentum der Gemeinde Hille.

Es ist ein gut erhalten gebliebenes Gebäude, das einen westfälischen Pfarrbauernhof darstellt. Besonders markant ist die Eingangstür des Gebäudes. Das Gebäude fügt sich hervorragend in das Ortsbild von Hille ein, zumal es in unmittelbarer Nähe des „von-Oeynhausen'sche Hof“, liegt.
1984 ist das "Alte Pfarrhaus" in die Denkmalliste der Gemeinde Hille aufgenommen worden. 1994/95 wurde das Gebäude mit Hilfe des Denkmalschutzprogramms des Landes NRW in einen Zwei-Gruppen-Kindergarten (eine Kindergartengruppe und  eine Kindertagesstättengruppe) umgebaut. Seit dem 01.08.1995 ist die Kindertageseinrichtung im "Alten Pfarrhaus" in Trägerschaft der Johanniter-Unfallhilfe in Betrieb.


Ortschaft Eickhorst

Bei dem Peper'schen Hof handelt es sich wohl um einen ehemaligen Bischofshof, das "Gut Eickhorst". Es ist ein zweigeschossiger Massivbau von 7 Achsen aus verputztem Bruchsteinmauerwerk aus dem Jahre 1686. Die Hofmauer zeigt Reste von Ecktürmen und Portalen.


Ortschaft Oberlübbe

Backhaus Oberlübbe
Backhaus Oberlübbe

Auf dem Grundstück "Böhne" in der Ortschaft Oberlübbe befindet sich das Backhaus "Böhne" aus dem Jahre 1839.

Das massive Sandsteinmauerwerk mit Fachwerkgiebeln wurde 1991 durch den ortsansässigen Heimatverein vollständig restauriert und lädt jetzt zum Verweilen in einer durch alten Baumbestand geprägten Umgebung ein. Dreimal jährlich gibt es öffentliche Backtermine, wo es nicht nur etwas zu sehen, sondern auch zu schmecken gibt.

 Ansprechpartner: Heimatverein "Zwischen Berg und Bruch" Oberlübbe-Unterlübbe, Heinz-Friedel Fabry, Unterm Berge 65, 32479 Hille, Telefon: 05734/7631


Ortschaft Holzhausen II

Schmiede Holzhausen II und "Scheune des Handwerks"

Dorfschmiede Holzhausen
Dorfschmiede Holzhausen

Aus dem Jahre 1760 stammt "Büntmaas" Dorfschmiede in der Ortschaft Holzhausen II. Eine datierte Inschrift befindet sich auf der Schwelle des Giebels.

Die Dachbalken haben geschweifte Kopfbänder. Das Gefache ist mit Backstein ausgemauert.

Der in seinem Kern vollständig erhaltene Fachwerkbau ist ein seltenes Beispiel für die bäuerliche Handwerkskunst und wurde deshalb im Jahr 1989 unter Denkmalschutz gestellt.

Die Schmiede mit ihren alten, gut erhaltenen Werkzeugen ist zu besichtigen. Am Tag der offenen Tür werden auch Schmiedevorführungen und Hufbeschlag gezeigt. Die Durchfahrtsscheune aus dem Jahre 1815, die sich auf dem Hofgrundstück der alten Dorfschmiede befand, wurde vom Heimatverein restauriert und zu einem Museum mit altem, dörflichen Handwerk umgestaltet.

Besichtigungen nach Absprache mit dem Heimatverein Holzhausen II, Herrn Becker Telefon 0571/46375.


Ortschaft Rothenuffeln

Gedenkstein Rothenuffeln
Gedenkstein Rothenuffeln

Das aus Sandstein errichtete Hochkreuz-Denkmal für Landrat Freiherr Carl von Schlotheim steht in einer Kehre der Passstraße unterhalb des Bad Oeynhausener Stadtteils Bergkirchen in Richtung Rothenuffeln. Der Landrat von Schlotheim war verantwortlich für den Chausseebau, dessen erster Abschnitt 1857 eingeweiht wurde.

Gedenkstein in neugotischen Formen über 3-stiftigem Podest als wimpernartiges, vollplastisches Gebilde mit Krabben und bekrönender Kreuzblume. An den vier Seiten des Gedenksteins eingeschnittene Inschriften mit Goldfarbe nachgezeichnet:

 

  • Ostseite: "In ehrender Anerkennung seiner um den Kreis Minden erworbenen Verdienste, insbesondere zu dankbarer Erinnerung für die in väterlicher Fürsorge der hiesigen Gegend durch Anlegung dieses Weges erwiesene große Wohltat".
  • Nordseite: Abbildung des Wappens derer von Schlotheim  "Errichtet am 24. September 1857".
  • Südseite: "Dem königlichen Kammerherren und Landrath, Freiherrn Carl von Schlotheim.
    Rechts: Ritter des St. Johanniter- und Ritter des Rothen-Adler-Orden". (Auf der gleichen Seite am Fundamentsockel) "Delineavit Moelle"

    Nach Norden unmittelbar unterhalb des vorgenannten Gedenksteins liegt ein Doppelgrab mit zwei neugotisch gestalteten Gusseisenkreuzen für den Freiherrn von Schlotheim (1796 - 1869) und seine Frau Melanie (1803 - 1876) - ihres Zeichens eine Nichte von Napoleon I. Bonaparte. Die Grabstätte wird durch eine flache, schlichte Sandsteinrahmung eingefasst.
Heuerlingshaus Rothenuffeln
Heuerlingshaus Rothenuffeln
Das ursprünglich 1836 erbaute Heuerlingshaus wurde vom Heimatverein im Kurpark wieder errichtet.

Es ist in seiner Raumaufteilung voll erhalten und bietet Einblick, wie unter einem Dach auf engstem Raum Wohnung, landwirtschaftliche Nutzung und Viehhaltung eine Einheit bildeten. Die Anlage vermittelt den Besuchern Kenntnisse über die volkskundliche und sozialgeschichtliche Bedeutung des Heuerlingswesens.

An jedem ersten Sonntag in den Monaten April bis Oktober finden Führungen durch das Haus und Vorführungen alter handwerklicher und bäuerlicher Tätigkeiten im und am Heuerlingshaus statt.