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Gleichstellung


Zuständige Behörde:

Gemeinde Hille
Am Rathaus 4
32479 Hille

Telefon:
+49 571 4044-0

Fax:
+49 571 4044-400

E-Mail:

Internet:

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Ansprechpartner:

Frau Katrin Becker
Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hille
zusätzliches Aufgabengebiet im Sachbereich 1.2
Am Rathaus 4
32479 Hille

Telefon:
0571/4044-250

E-Mail:

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Gemäß Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes (GG) sind Frauen und Männer gleichberechtigt. Gleichstellungsarbeit ist eine kommunale Aufgabe, die für die Kommunen des Landes Nordrhein-Westfalen durch die Gemeindeordnung (GO) sowie das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) geregelt ist.

Das LGG dient der Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Nach Maßgabe dieses Gesetzes und anderer Vorschriften zur Gleichstellung von Frauen und Männern werden Frauen gefördert, um bestehende Benachteiligungen abzubauen. Ziel dieses Gesetzes ist es auch, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern.

Gemäß LGG hat jede Dienststelle mit mindestens 20 Beschäftigten eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Sie nimmt ihre Aufgabe als Angehörige der Verwaltung der Dienststelle wahr. Dabei ist sie von fachlichen Weisungen frei.

Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten beziehen sich auf soziale, organisatorische und personelle Maßnahmen, einschließlich Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche sowie die Beratung und Unterstützung der Beschäftigten in Fragen der Gleichstellung.

Außerdem wirkt sie bei der Aufstellung und Fortschreibung des Frauenförderplans mit.

Die Aufstellung eines Frauenförderplanes ist in § 5 a LGG verpflichtend vorgesehen. Jede Dienststelle mit mindestens 20 Beschäftigten erstellt jeweils für den Zeitraum von 3 Jahren einen Frauenförderplan der fortzuschreiben ist.

Gegenstand des Frauenförderplans sind Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zum Abbau der Unterrepräsentanz von Frauen.

Der Frauenförderplan enthält für jeweils 3 Jahre konkrete Zielvorgaben bezogen auf den Anteil von Frauen bei Einstellungen, Beförderungen und Höhergruppierungen, um den Frauenanteil in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, auf 50 vom Hundert zu erhöhen. Weiterhin sind auch Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Arbeitszeitgestaltung und zur Aufwertung von Tätigkeiten an überwiegend mit Frauen besetzten Arbeitsplätzen enthalten.



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