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Denkmäler und Bodendenkmäler

Denkmäler sind wichtige Zeugnisse für die Geschichte einer Stadt oder Gemeinde. Grund genug, sie zu pflegen und für die Nachwelt zu erhalten. Ein Objekt wird zu einem Denkmal, wenn an seiner Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. (§2 Abs. 1 DSchG NRW)

Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Erhaltung für

  • die Geschichte des Menschen
  • oder für Städte und Siedlungen
  • oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse wichtig ist.

 

Außerdem müssen für die Erhaltung

  • künstlerischer
  • oder wissenschaftlicher
  • oder volkskundlicher
  • oder städtebauliche Gründe vorliegen.

Man unterscheidet:

  • Baudenkmäler (z. B. Schlösser, Kirchen)
  • ortsfeste Bodendenkmäler (z. B. frühere Befestigungsanlagen oder Bestattungsplätze)
  • bewegliche Denkmäler (haben keinen festen Standort, z. B. Schiffe, Möbelstücke)
  • Denkmalbereiche (Gruppen von Gebäuden, wobei nicht jedes davon ein Denkmal sein muß)
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