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Erlaubnispflichtige Maßnahmen

Denkmalschutz bedeutet nicht, dass nichts mehr verändert werden darf. Auch ein Denkmal benötigt mal einen Außenanstrich oder ein neues Dach. Und die Nutzung durch den Eigentümer soll unterstützt und nicht verhindert werden. Jede Veränderung an einem Denkmal bedarf der Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde, auch wenn die Maßnahme an sich baugenehmigungsfrei ist. Bauvorhaben in der direkten Umgebung eines Denkmals sind ebenfalls genehmigungspflichtig, um sicherzustellen, dass das Erscheinungsbild des Denkmals nicht durch die Nachbarbebauung beeinträchtigt wird. Betroffen sind Maßnahmen, wie beispielsweise Anbauten am Denkmal, der Ausbau eines Dachgeschosses, die Erneuerung der Fenster und ähnliches.
(§9 DSchG NRW)

 

Alle geplanten Veränderungen müssen im Einklang mit den charakteristischen Merkmalen des Denkmals stehen. Die denkmalrechtliche Erlaubnis wird nach Rücksprache mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erteilt, wenn Gründe des Denkmalschutzes nicht dagegensprechen. (§21 Abs. DSchG NRW)

 

Der LWL steht der Gemeinde als Unterer Denkmalbehörde beratend zur Seite.

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