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Ortschaft Holzhausen II

(heißt so, weil es in der Nachbarkommune auch eine Ortschaft Holzhausen gibt)

Historie

Zwischen 1037 und 1127, zur Zeit des Bischofs Wilde, wurde der bischöfliche Hof zu Holzhausen an die Mindener Kirche übergeben. Beurkundet wurde dies später durch den Bischoff Werner 1153.

Eine große Feuersbrunst, die am 14. April 1767 nachmittags um 17.00 Uhr ausbrach und dann 78 Häuser vernichtete, soll durch den Flintenschuss eines Majors auf das Strohdach eines Colonats (Bauernhaus) verursacht worden sein.


Allgemein

Fläche: 9,22 km², 1.057 Einwohner


evangelische Pfarrkirche

Holzhausen II © A.Lüders
Holzhausen II © A.Lüders

Die evangelische Pfarrkirche in Holzhausen II hat einen schlichten dreiseitig geschlossenen Saal, Baujahr 1560. Sie ist der erste und damit älteste lutherische Kirchenneubau in Westfalen.

Die Steinwände haben hohen Wandnischen und flache Balkendecke. Die Rechteckfenster kommen im 15. und 16. Jh. sonst nur bei Fachwerkkapellen und -Kirchen vor.

alte Schmiede und »Scheune des Handwerks«

Dorfschmiede Holzhausen
Dorfschmiede Holzhausen

Die »Scheune des Handwerks« "Büntmaas", Dorfschmiede in der Ortschaft Holzhausen II stammt aus dem Jahr 1747.

Das Fachwerk des Hauses ist vollständig erhalten und mit Backsteinen ausgemauert. Der Giebel des Fachwerkhauses enthält die datierte Inschrift.

Die Schmiede wurde 1989 unter Denkmalschutz gestellt und zu einem Museum ungestaltet, in dem man sich die alten, gut erhaltenen Werkzeuge ansehen kann. An zwei Tagen im Jahr werden bei einem Tag der offenen Tür die Schmiedekunst  und Reepschlagen vorgeführt.

Die Durchfahrtsscheune die sich auf dem Hofgrundstück der alten Dorfschmiede befindet, wurde vom Heimatverein restauriert und zu einem Museum mit altem, dörflichen Handwerk umgestaltet.

Besichtigungen sind nach Absprache mit dem Heimatverein Holzhausen II, Frau Ullrich, Telefon 0571/42145, oder Herr Generotzky, Telefon 0571/47601 möglich

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