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Rothenuffeln

Kurpark in Rothenuffeln © Gemeinde Hille
Kurpark in Rothenuffeln © Gemeinde Hille

Die Ortschaft Rothenuffeln ist  am Nordhang des Wiehengebirges gelegen. Sie wurde 1977 als Erholungsort mit Kurmittelgebiet und im  August 2018 als Luftkurort

Luftkurort Rothenuffeln
Luftkurort Rothenuffeln

staatlich anerkannt.

Rothenuffeln ist vor allem bekannt durch seine Badebetriebe, von denen das Bad Dammermann (Lindenmoor) (http://www.hotel-griepshop.de/) schon 200 Jahre besteht. Auch das Kurbad von Behren (http://www.kurhaus-pivittskrug.de/) ist sehr bekannt geworden, nachdem dort ein Thermalbad eingerichtet worden war. Beide Häuser wurden als Bauernbäder gegründet: In einer Zeit, in der nur die Allerwenigsten über eigene Badzimmer verfügten, dienten die Bauernbäder der ländlichen Bevölkerung als Reinigungsbad. Zu diesem Zweck wurden sie zumeist an den Wochenenden genutzt. In der Woche konnten Bäder mit heilenden Zusätzen wie Sole und Schwefel verabreicht werden. Kurgäste aus der näheren und weiteren Umgebung reisten mit dem Pferdewagen an und brachten Bettzeug und Verpflegung mit.

Die Zeiten sind vorbei. Wer sich zu Urlaub oder Kur in Rothenuffeln entschließt, findet heute zwei moderne Betriebe mit charmanten Zimmern für jeden Geschmack vor. Beide bieten Ruhe, Erholung, Entspannung, gutes Essen und Anwendungen nach Wunsch. Die bewährten Moorbäder und -packungen sind zentrales Anwendungsfeld geblieben. Sie wirken lindernd bei Frauenleiden, rheumatischen Beschwerden und anderen schmerzhaften Leiden des Bewegungsapparates.

Brunnenhaus

Das Brunnenhaus von 1769 am Kurhaus Dammermann, (heute Medical Wellness Hotel), Griepshop. Das Haus weist auf eine über 250jährige Tradition der Kurbäder in Rothenuffeln hin.
Gedenkstein Rothenuffeln © Gemeinde Hille
Gedenkstein Rothenuffeln © Gemeinde Hille

Gedenkstein Rothenuffeln

Das aus Sandstein errichtete Hochkreuz-Denkmal für Landrat Freiherr Carl von Schlotheim steht in einer Kehre der Passstraße über das Wiehengebirge unterhalb des Bad Oeynhausener Stadtteils Bergkirchen in Richtung Rothenuffeln. Es würdigt die besonderen Verdienste um den Kreis Minden.
Der Landrat von Schlotheim war verantwortlich für den Chausseebau, dessen erster Abschnitt 1857 eingeweiht wurde.

Nach Norden unmittelbar unterhalb des vorgenannten Gedenksteins liegt ein Doppelgrab mit zwei neugotisch gestalteten Gusseisenkreuzen für den Freiherrn von Schlotheim (1796 - 1869) und seine Frau Melanie (1803 - 1876) – sie war eine Nichte von Napoleon I. Bonaparte.

Nähere Informationen zu: Freiherr Carl Ludwig Theodor von Schlotheim (1796 - 1869)

Nähere Informationen zu: Melanie von Schlotheim (1803 - 1876)


Heuerlingshaus im Kurpark

Heuerlingshaus / Kulturscheune im Kurpark Rothenuffeln © Gemeinde Hille
Heuerlingshaus / Kulturscheune im Kurpark Rothenuffeln © Gemeinde Hille
Das ursprünglich 1836 erbaute Heuerlingshaus wurde vom Heimatverein im Kurpark wieder errichtet. Es ist in seiner Raumaufteilung voll erhalten und bietet Einblick, wie unter einem Dach auf engstem Raum Wohnung, landwirtschaftliche Nutzung und Viehhaltung eine Einheit bildeten. Die Anlage vermittelt den Besuchern Kenntnisse über die volkskundliche und sozialgeschichtliche Bedeutung des Heuerlingswesens.

An jedem ersten Sonntag in den Monaten April bis Oktober finden Führungen durch das Haus und Vorführungen alter handwerklicher und bäuerlicher Tätigkeiten im und am Heuerlingshaus statt.

Kurpark mit Kulturscheune Rothenuffeln © Gemeinde Hille
Kurpark mit Kulturscheune Rothenuffeln © Gemeinde Hille
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