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Südhemmern

Historie

Erste Erwähnung als Hemmingberum um 900 (wie bei Nordhemmern). 1245 wird Südhemmern als Suthenberge erwähnt.
 
Von besonderer Bedeutung ist das Wasserwerk in Südhemmern, das der Wasserbeschaffungsverband „Am Wiehen“ dort betreibt. Dessen Wasser wird, außer in die Bereiche des alten Amtes Hartum (einschließlich Hahlen) auch nach Bad Oeynhausen, Löhne und Hüllhorst geleitet.


Allgemein

Fläche: 7,61 km²
Einwohner: 1.197


Sehenswürdigkeiten

Windmühle

Mühle Südhemmern5 © A.Lüders
Mühle Südhemmern5 © A.Lüders

Die Holländer-Windmühle in Südhemmern ist Baujahr 1880 (laut Inschrift).


Die Mühle hat einen konischen Feldbrandsteinturm mit einem angeschütteten Erdwall und einer Durchfahrt. Die Wetterseite der Mühle ist verputzt. Sie hat zwei Schrotgänge und einen Beutelgang. Die Ölmühle und der Graupengang sind nicht mehr vorhanden. Das Mahlwerk der Mühle dreht sich durch die Mechanik der Windrose automatisch in den Wind. Die Mühle und das noch vorhandene Backhaus sind bei den jährlichen Mahl- und Backtagen noch in Betrieb.


Anfragen an Andreas Schneider, E-Mail: muehle-suedhemmern@t-online.de, Internet: www.muehle-suedhemmern.de

Heimatstube im Müllerhaus

In der Heimatstube im Müllerhaus führt der Heimatverein (an den Mahl- und Backtagen der Mühle Südhemmern) frühere Arbeiten vor: Flachsverarbeitung, Spinnen, Weben, Reepschlagen und Zigarrenmachen.
Öffnung für Gruppen nach telefonischer Vereinbarung: Heimatverein Südhemmern, Hermann Peithmann, Telefon: 05703/91200.

evangelische Kapelle Maria Magdalena

evangelische Kapelle Maria Magdalena in Südhemmern © A.Lüders
evangelische Kapelle Maria Magdalena in Südhemmern © A.Lüders

Die evangelische Kapelle Maria Magdalena in Südhemmern ist ein kleiner Putzbau aus dem Jahr 1324. 
Der Saal hat eine halbrunde Altar-Nische und einen kleinen Glockenstuhl über dem Westteil. Der Saalbau hat vier mächtige Pfeiler an den Saalecken. Der Dachstuhl ist mit grauen Pfannen gedeckt und auf eine Holzkonstruktion, genannt Knagge gestützt. Im Nordwesten über der Eingangstür, die noch aus der Bauzeit stammt, ragt das Dach weit hinaus. 
Auf dem kleinen Kirchhof sieht man die Reste einer Bruchsteinwand und einige alte Grabsteine aus dem 19. Jahrhundert. Eine Kanonenkugel in der Außenwand erinnert an die Schlacht bei Minden 1759.

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