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Klimawandel & Klimaschutz – große Themen auch in unserer kleinen Kommune

Das Weltklima verändert sich, und unsere Art zu leben ist dafür mitverantwortlich. Um katastrophale Veränderungen zu verhindern, sind Umdenken und anderes Handeln erforderlich. Die Gemeinde Hille stellt sich diesen Herausforderungen und betätigt sich in verschiedenster Weise im Bereich des Klimaschutzes.

Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK)

Der Schutz unseres Klimas und der natürlichen Ressourcen als ein elementares gesellschaftliches Handlungsfeld beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche. Auch die Kommunen können hier ihren Anteil zu einer nachhaltigen Verbesserung des Klimas und Schutz der natürlichen Lebensräume leisten.

Aus diesem Grund haben der Kreis Minden-Lübbecke und sieben seiner Kommunen (darunter auch die Gemeinde Hille) ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt.

Das IKSK kann hier eingesehen werden: IKSK_Minden-Luebbecke

Ein Bestandteil im IKSK st ein Katalog, der Maßnahmen zum Klimaschutz für die einzelnen Kommunen beschreibt. Der Katalog für die Gemeinde Hille befindet sich aktuell noch in der politischen Abstimmung und wird hier im Anschluss veröffentlicht.

Gemeinde Hille beteiligt sich am Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen (KEEN Ostwestfalen)

Gemeinsam mit 6 weiteren Kommunen beteiligt sich die Gemeinde Hille am Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk Ostwestfalen (KEEN Ostwestfalen). Ziel des Netzwerkes ist es, Potenziale zur Energieeinsparung bei den Teilnehmern zu ermitteln sowie Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. In regelmäßigen Netzwerktreffen erfolgt ein Austausch mit den Beteiligten.

Die Gelsenwasser AG fungiert als Netzwerkmanager und Moderator. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert das Projekt. Um die Netzwerkkosten für jede einzelne Kommune zu begrenzen, bezuschusst die Gelsenwasser AG das Netzwerk.

Im Rahmen des auf 3 Jahre angelegten Projektes haben die Kommunen einen energietechnischen Berater beauftragt. Jede Kommune vereinbart gemeinsam mit dem energietechnischen Berater individuelle Energieeinsparziele für die Netzwerkphase. Die jeweiligen Effizienzziele der Kommune werden daraufhin zu einem Gesamt-Effizienzziel des Netzwerks zusammengeführt.

Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Das Projekt läuft noch bis Ende 2019.

Regenerative Energien in der Gemeinde Hille

Ein Baustein zum Schutz des Klimas und der Ressourcen sind die regenerativen Energien.

In der Gemeinde Hille wird hier eine Vielzahl von Anlagen betrieben. Nach dem aktuellen Energiebericht des Netzbetreibers Westfalen Weser Netz GmbH wurden in 2017 rechnerisch 57,3% des Gesamtstromabsatzes der Gemeinde Hille aus regenerativen Energien erzeugt (Vorjahr 54,8%).    

Damit liegt die Gemeinde deutlich über den Vergleichswerten für den Kreis Minden-Lübbecke (20,5%) sowie für das gesamte Netzgebiet von Westfalen Weser (49,1%).

Weitere Details können der nachfolgenden Statistik entnommen werden: Statistik

Die Gemeinde Hille tritt dabei selbst als Stromproduzent auf, in den 3 eigenen Photovoltaikanlagen wurden seit Inbetriebnahme rund 404.000 kWh Strom produziert (Stand 31.12.2017). Daneben ist die Gemeinde an 2 Bürgersolaranlagen beteiligt.  

Seit 01.01.2013 wird ein Teil der für das Schulzentrum in Hille benötigten Wärme über das anliegende Blockheizkraftwerk (BHKW) der Hiller Biogas GmbH & Co. KG bezogen. In der Grundschule Oberlübbe erzeugt ab 01.08.2013 ein BHKW Strom und Wärme für die Schule und das Schwimmbad. 

Energiebericht für die kommunalen Liegenschaften

Ein wesentlicher Baustein für ein nachhaltiges Energiemanagement ist die Erfassung und Auswertung der Verbräuche in den kommunalen Liegenschaften. Seit 2003 erstellt die Verwaltung in regelmäßigen Abständen Energieberichte, die der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Folienvortrag aus der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vom 04.10.2018 mit den wesentlichen Aussagen aus dem Energiebericht 2018 steht hier zum Download zur Verfügung:

Energiebericht

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